Litchfield Nationalpark

Litchfield Nationalpark liegt gerade einmal 1,5 Stunden Fahrzeit südlich von Darwin und bietet Besuchern abwechslungsreiche Abenteuer-Erlebnisse in wunderschöner Natur: Schwimmen unter Wasserfällen und in natürlichen Felsenbecken, Buschwanderungen, Touren mit dem Allradfahrzeug und Vögel und wild lebende Tiere beobachten. Ideal für einen Tagesausflug oder um mehrere Tage in der Region zu verweilen. Der Eintritt in den Park ist frei - wandern und planschen Sie also nach Herzenslust in diesem schönen Naturgebiet.

Auf dem zentralen Sandsteinplateau wachsen vielfältige Baumarten. Am Fuße der Steilhänge gedeiht lichter Monsunregenwald, der auch in den tiefen, engen Schluchten zu finden ist, die über Jahrtausende von den Wasserfällen geformt wurden. Hier können Liebhaber von Orchideen oder Lilien auch ganz seltene dieser Arten entdecken. Im Litchfield Nationalpark werden Ihnen ab und zu sicherlich kleine Kängurus und Wallabies vor die Kamera hüpfen. Auch Vogelliebhabern wird das Herz höher schlagen, denn im Park leben hunderte verschiedener Vogelarten.

Sehenswürdigkeiten

Spektakulär sind die “magnetischen” Termitenhügel. Diese keilförmigen Hügel sind exakt in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet. Die Termiten, ernähren sich von Graswurzeln und anderen Pflanzenresten, die sie in den Ebenen finden. Da diese saisonal bedingt überflutet sind, haben die schlauen Termiten Ihr Zuhause ganz einfach über dem Wasser errichtet und in die Höhe gebaut. Die Ausrichtung des Hügels wirkt wie ein Temperaturregler und hält die Temperatur im Inneren konstant.

  • Termitenhügel im Litchfield National Park
    Termitenhügel im Litchfield National Park
  • Feld mit Termitenhügeln im Litchfield Nationalpark
    Feld mit Termitenhügeln im Litchfield Nationalpark
  • Wasserfälle im Litchfield National Park
    Wasserfälle im Litchfield National Park
  • Eine Tour durch Litchfield Nationalpark mit Aboriginal Guide
    Eine Tour durch Litchfield Nationalpark mit Aboriginal Guide
  • Mit dem Allradfahrzeug durch knietiefes Wasser im Litchfield Nationalpark
    Mit dem Allradfahrzeug durch knietiefes Wasser im Litchfield Nationalpark

The Lost City

Eine Reihe von großen Sandsteinfelsen erinnern in einer abgelegenen Region des Litchfield Nationalparks an eine alte Zivilisation. Die Strecke zur “Lost City” ist extrem steinig und holprig. Knappe 10 Kilometer geht es auf der einspurigen Piste an zahlreichen Termitenhügeln vorbei - wer es bis hierher schafft (bitte nur als erfahrener Allradfahrer!), wird mit einem außergewöhnlichen Anblick belohnt: eine von Wind und Wetter seit jahrtausenden geformte Gesteinsformation deren steil aufragenden Wände, engen Gänge und Kuppeln den Eindruck erwecken, dass sie von Menschenhand geschaffen wurden. Die freistehenden Sandsteinblöcke und Säulenformationen der “Lost City” sind auf einer Fläche von der Größe einer Kleinstadt verteilt und sehen aus wie die Ruinen einer Stadt mit einem Labyrinth aus engen Gassen - 500 Millionen Jahre alt!

Baden unter Wasserfällen

Im Litchfield Nationalpark laden zahlreiche “Wasserlöcher” und herrliche Wasserfälle zu einem erquickenden Sprung zwischendurch ins kühle Nass ein. Dabei gehören die Florence und Wangi Falls zu den größten und bekanntesten Optionen. Zu den Sandy Creek Falls gelangt man nur über einen Allrad-Treck und einen 1,4 km langen Fußweg. Dafür wird man belohnt mit einem von Regenwald umgebenen See und einem sehr schönen Wasserfall.

Beste Reisezeit

Wie überall im australischen Top End ist die trockene Jahreszeit gemäßigt und die nasse Jahreszeit bringt viele Niederschläge und Hochwasser. Reisen Sie also idealerweise in der Trockenzeit - von April bis Oktober. Aber wie jeder Einheimische Ihnen bestätigen wird, gibt es nichts besseres, als das Top End während und nach einem Monsunregen zu erleben - mit reißenden Flüssen und übersprudelnden.