Praktische Reisetipps für Neuseeland
Wie funktioniert das mit der Einreise? Was gehört in den Koffer? Und wie fühlt es sich an, zum ersten Mal links zu fahren? Vor einer Neuseelandreise kommen einige Fragen zusammen. Unsere Reiseexperten geben Ihnen Tipps, damit Sie mit einem guten Gefühl aufbrechen.

Die wichtigsten Neuseeland Infos auf einen Blick
Unser Top-Tipp: Planen Sie Ihre Reise mit uns. Unser Team von Neuseeland-Experten weiß, was es im Vorfeld und unterwegs zu beachten gilt. Wir kümmern uns um alles Organisatorische, während Sie die Vorfreude und Ihre Reise rundum genießen.
Hier finden Sie einen kurzen Überblick über die wichtigsten Dinge, die Sie vor einer Reise nach Neuseeland wissen müssen:
Reisepass: Wir empfehlen eine Gültigkeit von mindestens drei Monaten über Ihre geplante Ausreise hinaus.
Einreise: Für touristische Aufenthalte mit deutschem, österreichischem oder Schweizer Reisepass benötigen Sie in der Regel eine NZeTA. Die Aufenthaltsdauer beträgt bis zu drei Monate pro Besuch.
Einreiseerklärung: Jeder Reisende muss zusätzlich die kostenlose New Zealand Traveller Declaration ausfüllen.
Währung: Sie bezahlen mit Neuseeland-Dollar (NZD). Visa und Mastercard sind weit verbreitet.
Autofahren: In Neuseeland herrscht Linksverkehr. Zu Ihrem deutschsprachigen Führerschein benötigen Sie einen internationalen Führerschein oder eine anerkannte englische Übersetzung.
Strom: Packen Sie einen Reiseadapter vom Typ I ein.
Jahreszeiten: Sommer ist von Dezember bis Februar, Winter von Juni bis August.
Zeitunterschied: Nord- und Südinsel sind Deutschland je nach Jahreszeit zehn bis zwölf Stunden voraus.

Visum und Einreise nach Neuseeland
Unsere erste Empfehlung kommt noch vor der Flugbuchung: Sehen Sie nach, wann Ihr Reisepass abläuft. Immigration New Zealand nennt eine Gültigkeit von mindestens drei Monaten über die geplante Ausreise hinaus. Das Auswärtige Amt nennt für deutsche Staatsangehörige einen Monat. Für Ihre Reiseplanung empfehlen wir deshalb mindestens drei Monate. Prüfen Sie auch die Anforderungen Ihrer Zwischenstopps. Auch Kinder benötigen ein eigenes gültiges Reisedokument.
Für einen touristischen Aufenthalt von bis zu drei Monaten benötigen deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige unter den geltenden Voraussetzungen kein vorab beantragtes Besuchervisum. Vor der Abreise ist jedoch eine NZeTA, die elektronische Reisegenehmigung, erforderlich. Bei erfüllten Voraussetzungen erhalten Sie das Besuchervisum und die Einreiseerlaubnis an der Grenze.


Gesundheit und Sicherheit in Neuseeland
Damit Sie unterwegs gut versorgt sind, gehört eine Auslandskrankenversicherung zur Vorbereitung. Achten Sie darauf, dass sie auch medizinisch notwendige Rücktransporte abdeckt. Wenn Sie regelmäßig Medikamente benötigen, klären Sie rechtzeitig deren Mitnahme und die erforderlichen Nachweise.
Brauchen Sie besondere Impfungen?
Für die Einreise sind keine Impfungen erforderlich. Für längere Aufenthalte sind Impfungen gegen Hepatitis A, Hepatitis B und Meningokokken empfehlenswert. Lassen Sie Ihre Standardimpfungen prüfen und besprechen Sie zusätzliche Empfehlungen mit Ihrem Arzt. Beziehen Sie dabei auch einen geplanten Stopover und Ihre persönlichen gesundheitlichen Voraussetzungen ein.
Sonnenschutz: auch bei frischer Meeresluft
Gerade an der Küste fühlt sich die Sonne durch den Wind oft weniger kräftig an, als sie ist. Die UV-Strahlung kann dennoch hoch sein, auch bei bewölktem Himmel. Packen Sie Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, einen Sonnenhut und eine Sonnenbrille ein. Denken Sie beim Wandern und bei Ausflügen auf dem Wasser ans Nachcremen.
Was unsere Reiseexperten für den Koffer empfehlen
Mit mehreren Kleidungsschichten sind Sie in Neuseeland gut vorbereitet. Eine warme Lage und eine wind- und wasserdichte Jacke gehören auch im Sommer dazu. So können Sie auf wechselnde Temperaturen reagieren, ohne für jede Wetterlage ein eigenes Outfit einzupacken.
Welche Schuhe und welche zusätzliche Ausrüstung sinnvoll sind, hängt von Ihren Plänen ab. Möchten Sie vor allem kurze Spaziergänge unternehmen oder längere Wanderungen einbauen? Wir besprechen mit Ihnen, was Sie für die gebuchten Aktivitäten brauchen. So nehmen Sie das mit, was Ihnen unterwegs hilft.
Geld, Währung und Bezahlen in Neuseeland
In Neuseeland bezahlen Sie mit Neuseeland-Dollar, kurz NZD. Visa und Mastercard werden vielerorts akzeptiert. Wir empfehlen außerdem eine kleine Bargeldreserve, damit Sie unterwegs flexibel bleiben.
Prüfen Sie vor der Abreise bei Ihrer Bank, ob Ihre Karten für Neuseeland freigeschaltet sind und welche Gebühren anfallen. Für die Mietwagenübernahme gelten die Bedingungen des jeweiligen Vermieters. Welche Karte Sie dafür benötigen und auf welchen Namen sie ausgestellt sein muss, klären wir passend zu Ihrer Buchung.


Mit dem Auto in Neuseeland unterwegs
Für viele unserer Reisenden ist das Linksfahren zunächst ungewohnt. Wir empfehlen deswegen einen ruhigen Einstieg, zum Beispiel auf der Südinsel auf einer ruhigeren Landstraße. Ein weiterer Tipp ist es, den Mietwagen, nach ein oder zwei Tagen Pause nach dem langen Flug, möglichst ausgeruht zu übernehmen.
Sie benötigen Ihren gültigen nationalen Führerschein. Ist dieser nicht auf Englisch ausgestellt, müssen Sie zusätzlich einen internationalen Führerschein oder eine anerkannte englische Übersetzung mitführen. Beachten Sie außerdem die Vorgaben Ihres Mietwagenanbieters.
Unsere Reiseexperten planen die Etappen so, dass Zeit für Pausen und Entdeckungen bleibt. Mehrere Nächte an einem Ort geben Ihnen die Freiheit, auch einmal ohne gepackten Koffer in den Tag zu starten. Welches Fahrzeug zu Ihnen passt, entscheiden wir gemeinsam.
Fähren, Züge und Inlandsflüge sinnvoll einplanen
Wenn Sie Nord- und Südinsel verbinden möchten, ist die Fähre zwischen Wellington und Picton eine Möglichkeit. Die Fahrt führt über die Cook Strait und durch den Queen Charlotte Sound. Auch eine Zugfahrt kann Ihre Route bereichern: Der TranzAlpine verbindet Christchurch und Greymouth und führt durch die Südalpen.
Möchten Sie zwischendurch das Auto stehen lassen? Wir schauen, ob eine Zugstrecke, eine Fährüberfahrt oder ein Inlandsflug zu Ihrem Reiseverlauf passt. Dabei stimmen wir die Anschlüsse und die Mietwagenplanung aufeinander ab.


Strom, Mobilfunk und Internet in Neuseeland
Die Stecker haben zwei oder drei abgeschrägte Pins, wie sie auch in Australien und Teilen Asiens genutzt werden, also empfiehlt es sich, einen Adapter von Typ 1 mitzunehmen.
Wenn Sie mit der Welt verbunden bleiben möchten, kaufen Sie am besten eine SIM-Karte mit einem Datenpaket von einem neuseeländischen Anbieter. Achtung: In ländlichen Gebieten kann das Mobilfunknetz schwach sein. Kostenlose WLAN-Hotspots gibt es in größeren Städten. Wir informieren Sie zuvor, ob in Ihrer Unterkunft WLAN verfügbar sein wird, was meistens der Fall sein wird.
Die beste Zeit für Ihre Neuseeland-Reise
Die beste Reisezeit für Neuseeland ist: heute und morgen genauso wie in sechs oder elf Monaten. Nord- und Südinsel bieten im Frühling, Sommer, Herbst und Winter wunderbare Momente und tolle Erlebnisse. Oftmals erleben Sie in Neuseeland ohnehin vier Jahreszeiten an einem Tag!
Unsere Reiseexpertinnen und -experten beginnen deshalb immer bei Ihren Wünschen: Welche Orte möchten Sie kennenlernen? Was möchten Sie unternehmen? Daraus entsteht dann eine Reise, die zu Ihrer Reisezeit passt.


Wie unterscheidet sich das Klima auf den beiden Inseln?
In Neuseeland werden zwei Hauptklimazonen unterschieden: die subtropische Zone im Norden der Nordinsel und die gemäßigte Zone, die den Großteil des Landes umfasst. Die Nordinsel ist im Allgemeinen wärmer und sonniger als die Südinsel.
Planen Sie für wichtige Aktivitäten etwas Spielraum ein. Wenn Sie mehrere Nächte bleiben, lässt sich eine Wanderung eher auf den nächsten Tag verschieben. Ihre Gastgeber und Guides kennen die Bedingungen in ihrer Region und helfen Ihnen bei der Entscheidung.
Wie groß ist der Zeitunterschied zu Deutschland?
Nord- und Südinsel sind Deutschland während der deutschen Sommerzeit meist zehn Stunden voraus, während der deutschen Winterzeit zwölf Stunden. Da beide Länder ihre Uhren an unterschiedlichen Tagen umstellen, beträgt der Unterschied dazwischen elf Stunden.
Da wir selbst schon oft in Neuseeland waren, und teilweise dort gewohnt haben, wissen wir, dass Telefonate nach Hause gut geplant werden müssen. Für die ersten Tage empfehlen wir allerdings: Lassen Sie es ruhig angehen, um sich langsam an die Zeit vor Ort zu gewöhnen. Weitere Tipps finden Sie hier.


Wir sind da. Auch wenn Sie uns nicht brauchen.
Damit Sie sich wirklich entspannen und Ihren Urlaub genießen können, stehen wir Ihnen von Anfang an persönlich zur Seite.
Sollte unterwegs einmal etwas Unvorhergesehenes passieren, kümmern wir uns darum. Sie sprechen direkt mit einem unserer Reiseexperten, nicht mit einem anonymen Callcenter, der Ihren Reiseplan kennt und unverzüglich eingreifen kann.
So können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren: Entdecken, Erleben und Genießen. Mit der Gewissheit, dass wir uns hinter den Kulissen diskret um alles kümmern.
Häufige Fragen zu praktischen Informationen für Neuseeland
Deutsche Staatsangehörige benötigen einen gültigen Reisepass und eine NZeTA (New Zealand Electronic Travel Authority). Zudem fällt die International Visitor Conservation and Tourism Levy (IVL) an. Eine Auslandskrankenversicherung, eine Kreditkarte und bei einer Mietwagenreise die passenden Führerscheindokumente gehören ebenfalls zu einer guten Vorbereitung.
Für einen touristischen Aufenthalt von bis zu drei Monaten benötigen deutsche Staatsangehörige in der Regel kein klassisches Visum, jedoch vor der Einreise eine NZeTA. Da sich Einreisebestimmungen ändern können, empfehlen wir, die aktuellen Vorgaben der neuseeländischen Behörden vor der Abreise zu prüfen.
Wenn Ihr deutscher Führerschein nicht vollständig auf Englisch ausgestellt ist, benötigen Sie zusätzlich eine anerkannte englische Übersetzung oder einen internationalen Führerschein. Denken Sie daran: In Neuseeland herrscht Linksverkehr. TravelEssence plant die Mietwagenroute mit realistischen Fahrzeiten und ausreichend Pausen, damit auch die Fahrt Teil des Reiseerlebnisses wird.