Australien Stirling Range Nationalpark Grasland
Ein Eldorado für Wanderer und Naturliebhaber

Stirling Range Nationalpark

Wer denkt, dass vor allem Westaustralien größtenteils flach ist, der irrt. Im Sterling Range Nationalpark finden Sie zerklüftete Bergketten, die teilweise 1000 Meter über den Meeresspiegel ragen. Der Park ist ein Paradies für Wanderer, Fotografen und Naturliebhaber und liegt nur 1,5 Autostunden von Albany oder 4,5 Autostunden von Perth entfernt.

Dieser fast unberührte Fleck Erde beeindruckt durch seine Diversität an Pflanzen und Tieren und bietet neben den imposanten Gipfeln geschützte Schluchten, üppige grüne und rote Wälder sowie weite Ebenen an Wüste und Grasland. Zudem ist der Park einer der wenigen Orte in Westaustralien, wo gelegentlich Schnee fällt.

Mystischer Bluff Knoll

Scheinbar aus dem Nichts erhebt sich das Wahrzeichen des Nationalparks: der Bluff Knoll. Mit einer Höhe von 1.095 Metern bietet der Berg auf seinem Gipfel besonders an klaren Tagen eine hervorragende Aussicht, die für den zuweilen anspruchsvollen Aufstieg entschädigt. Halten Sie Ausschau nach den Porongurups im Süden, der Küste und dem Mount Manypeaks im Südosten, sowie den anderen großen Gipfeln der Stirling Range. Der Bluff Knoll gilt als höchster Punkt des Südwestens und ist ein beliebter Ort, für alle, die ein Abenteuer suchen.

Ein besonders mystisches Phänomen des Bluff Knoll sind die oft seltsam anmutenden Wolkengebilde, die seinen Gipfel vor allem bei Sonnenaufgang umgeben. Die einheimischen Ureinwohner nannten die Gebirgskette Koi Kyenunu-ruff, was so viel bedeutet wie „Nebel, der sich um die Berge wälzt". Den Noongar zufolge beherbergt der Berg Geister, die in den Nebeln unterwegs sind.

Den Park erkunden

Für einen Überblick über das Parkgelände eignet sich der 42 km lange Stirling Range Drive. Die Straße schlängelt sich durch das Herz des Parks und erstreckt sich vom Western Lookout in der Nähe von Red Gum Spring bis zum Eastern Lookout unterhalb von Bluff Knoll. Steigen Sie gelegentlich aus und genießen Sie bei einer Pause den weiten Blick vom Central Lookout aus oder gönnen Sie sich ein Picknick in den schattigen Wäldern von White Gum Flat.

Auch zu Fuß lässt sich die raue Schönheit des Nationalparks wunderbar erkunden, da es zahlreiche Wanderwege auf Bluff Knoll, Mt Trio, Mt Toolbrunup, Mt Hassell, Talyuberlup Peak und Mt Magog gibt. Die Wege erfordern jedoch ein gewisses Fitness-Level, da sie zum Teil steil und uneben sein können.


Fahrt auf roten Sandpisten mit Blick auf die Berge und mystische Wolkenschleier
Fahren Sie auf den roten Sandpisten mit Blick auf die Berge
Blick auf den grün bewachsenen Bluff Knoll im Stirling Range Nationalpark
Der imposante Bluff Knoll ist das Wahrzeichen des Parks

Tiere und Pflanzen in Hülle und Fülle

In den Stirling Ranges ist eine erstaunliche Biodiversität vorhanden. In ihm befinden sich Lebensräume wie Wälder und Dickicht, Feuchtgebiete und Salzseen sowie Gesteinswüsten und Grasebenen. Vor allem im australischen Frühling bietet der Nationalpark einen atemberaubenden Anblick. Dann sprießen tausende bunte Wildblumen aus der Erde und verwandeln das Gebiet in ein Farbenmeer. Besonders die zerbrechlich wirkenden Orchideen sind dann ein beliebtes Fotomotiv. Mit über 1.500 Pflanzenarten zählen die Stirling Ranges zu den bedeutendsten Floragebieten der Welt.

Richten Sie Ihren Blick öfter nach oben und halten Sie Ausschau nach Papageien, Langschnabel-Kakadus und Honigfressern. Auf den Ebenen begegnet Ihnen mit etwas Glück das östliche graue Känguru sowie das putzige Zwerg-Opossum. In den Schluchten und Bergen wiederum suchen zahlreiche Echsen und Reptilien Zuflucht.

Wann ist die beste Reisezeit?

In den Stirling Ranges herrscht gemäßigtes Klima. Das bedeutet, dass selbst im Sommer die Temperaturen selten über 30 Grad Celsius liegen. Wenn Sie jedoch weniger Besucheransturm bevorzugen, sollten Sie den australischen Herbst oder Frühling als Reisezeit wählen. Wenn Sie Blumen lieben, empfiehlt sich besonders der Frühling (September-November), da die Farbenpracht dann am größten ist. Für die seltene Erfahrung von Schnee in Australien sollten Sie im Winter (Dezember bis März) anreisen. Auch dann liegen die Tagestemperaturen noch bei angenehmen 16 Grad Celsius.


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