Was Sie über Neuseeland wissen sollten

24 Juli 2020

Sie denken über eine Reise nach Neuseeland nach? Dann gibt es bestimmt ein paar Dinge, die sie sofort mit diesem Reiseziel am anderen Ende der Welt verbinden. Denken Sie beispielsweise an unzählige Schafe auf grünen Wiesen, die Herr der Ringe-Trilogie, an die legendäre All Blacks-Rugby Mannschaft oder daran, dass es in Neuseeland unvergleichlich guten Sauvignon Blanc aus der Weinregion Marlborough gibt? Was auch immer Sie mit Neuseeland in Zusammenhang bringen, Aotearoa - so nennen die Maori "das Land der langen weißen Wolke" in ihrer Sprache - überrascht in vielerlei Hinsicht. Hier können Sie Ihr Neuseelandwissen testen. Welche der folgenden Fakten und Dinge wussten Sie bereits?

1. Neuseeland ist nicht Australien!

Neuseeland und Australien liegen von Europa aus gesehen zwar beide mehr als 20 Flugstunden entfernt und in beiden Ländern ist Englisch die Hauptsprache, dennoch unterscheiden sich die beiden Reiseziele in vielen Punkten. Während Neuseeland mit seiner Nord- und Südinsel in etwa so groß wie Großbritannien ist, passt das Vereinigte Königreich rund 32 Mal auf den australischen Kontinent. Riesige Sandwüsten kennzeichnen Australien, während Neuseeland für seine Gletscher, Fjorde und Geysire bekannt ist.

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2. Auckland - polynesischer Nabel der Welt

Von den rund 4,8 Millionen Menschen in Neuseeland sind etwa 260.000 Polynesier oder haben polynesische Wurzeln. Die meisten von ihnen leben in und um Auckland.

3. Rugby - Mehr als nur ein Sport

Rugby ist für die Neuseeländer wie Fußball für die Europäer. Beim Rugby kommt die Nation zusammen, fiebert und zittert mit, man regt sich auf, trägt Siege mit Stolz und schultert Niederlagen gemeinsam. Gewinnen die All Blacks - die Rugby-Nationalmannschaft - feiern alle Neuseeländer ausgelassen. Verlieren Sie, trägt die gesamte Nation noch am folgenden Morgen die Trauerfahne. Mehr lesen über Rugby in Neuseeland.

Der berühmte Haka der All Blacks Rugby-Mannschaft

4. Keine giftigen Tieren

Im Gegensatz zum großen Nachbarn Australien ist beim Wandern in Neuseeland oder Ausflügen in die Natur keine größere Vorsicht gegenüber der heimischen Tierwelt geboten. Weder auf der Nord- noch auf der Südinsel tummeln sich giftige Schlangen, tödliche Spinnen oder gefährliche Krokodile. Lediglich vor dem spitzen Schnabel der frechen und vorwitzigen Kea-Papageien sollten Besucher sich in Acht nehmen.

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5. Vier Jahreszeiten an einem Tag

Temperaturen über 30 Grad Celsius gelten in Neuseeland eher als Ausreißer auf dem Thermometer. Das milde Klima mit viel Regen sorgt oftmals für vier Jahreszeiten an einem Tag. Die Südinsel startet offiziell erst nach Weihnachten in den Sommer und selbst im Hochsommer ist es ratsam, auch für kühlere Tage gewappnet zu sein. In den Wintermonaten sind die Strände menschenleer und ideal für stundenlange Spaziergänge, um sich anschließend am Kamin wieder aufzuwärmen.

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6. Napier - Ein Muss für Liebhaber des Art-Déco

Dank des vollständigen Wiederaufbaus nach einem schweren Erdbeben, das die Stadt 1931 dem Erdboden gleichmachte, kann sich Napier einer beeindruckenden Anzahl von Gebäuden im Art-Déco-Stil rühmen und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nirgendwo sonst stehen auf der Südhalbkugel mehr Häuser, die im Stil der 1930er erbaut sind. Die Stadt feiert dieses Erbe jeweils am dritten Februarwochenende mit dem beliebten Art Déco-Festival.

Napier feiert sein Art-Deco Erbe mit einem jährlichen Festival

7. Neuseeländer lieben Tip Top-Eis

Für die Kiwis ist die Eismarke Tip Top die beste der Welt. Landesweit am beliebtesten ist die Geschmacksrichtung "Hokey Pokey". Wer will, kann auch laktose-, gelatine- oder glutenfreie Sorten genießen. Wir empfehlen für Eis am Stiel Liebhaber das knackige "Memphis Meltdown" in leckeren Varianten.

8. Wie mögen Sie Ihren Kaffee?

Auch die Neuseeländer sind leidenschaftliche Kaffeetrinker und im ganzen Land gibt es kaum einen Ort, an dem nicht baristareife Kaffeespezialitäten serviert werden. Ausländische Besucher müssen sich bei der Vielzahl der angebotenen Varianten jedoch erst einmal zurechtfinden lernen.

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9. Unglaublich gastfreundlich

Neuseeländer haben immer Zeit für einen kleinen Plausch. Sie erklären Ihnen liebend gerne den Weg und erzählen offenherzig aus ihrem Privatleben. Gerne hören sie auch, warum Sie Neuseeland besuchen, wohin Sie fahren und wie lange Sie bleiben. Nicht selten sprechen sie auch an völlig Fremde eine Einladung zum Essen oder Übernachten aus. Einfach so.

Auf Ihrer Tour lernen Sie die Kultur der Maori hautnah kennen. Der traditionelle Maori-Gruß

10. Fünfzehn Prozent der neuseeländischen Bevölkerung sind Maori

Die neuseeländischen Ureinwohner sind ein bedeutender Teil in Gesellschaft und Politik. Maori ist eine offizielle Landessprache. Noch immer spielen die traditionellen Māori-Bräuche eine große Rolle im Leben vieler moderner Māori in Neuseeland und sind ein fester Bestandteil der gesamten Kiwi-Kultur.

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11. Nehmen Sie sich Zeit

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Fahrten mit dem Auto durch Neuseeland. Zum einen gibt es oftmals schmale Straßen mit vielen Kurven. Ein weiterer Grund ausreichend Zeit einzuplanen sind die wunderschönen Landschaften und Aussichten, die es zu genießen gilt. Unzählige Motive wie auf Panorama-Postkarten laden dazu ein: Schneebedeckte Berge, bezaubernde Seen, idyllische Hügel mit Schafen, malerische Strände...

12. Die besten Austern der Welt

Eine begehrte Austernart aus dem tiefen Süden Neuseelands sind die "Bluff Oysters". Es gibt sie nur wenige Monate im Jahr und man sollte sie unbedingt probieren, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.

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13. Die größte Metropolregion Neuseelands

In der Region von Auckland leben mehr Menschen als auf der gesamten Südinsel Neuseelands. Die Stadt trägt auch den Namen "City of Sails", da ein Drittel ihrer Bewohner ein Boot besitzt.

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Essen und Trinken in Neuseeland Bluff Oysters Spezialität Bluff Oysters

14. "Whitebaiting"

Beinahe ebenso beliebt wie die Sportart Rugby ist in Neuseeland die Jagd nach kleinen weißen Jungfischen. Jährlich zur Saison strömen die Neuseeländer mit Netzen und Eimern bewaffnet aus, um in den Flüssen "weißes Gold" zu fischen. Wer Glück beim Fangen hat wird belohnt: 1 Kilo Whitebait gehen für etwa 70 Dollar über die Ladentheke.

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15. Straßenpfeile stehen Kopf

Auf unseren Straßen markieren Pfeile zur Orientierung die korrekte Richtung. Nicht so in Neuseeland! Hier zeigen die Pfeile, die für die eigene Fahrtrichtung auf die Straße gemalt sind, in die entgegengesetzte Richtung. Also, nicht verwirren lassen. Sie befinden sich auf dem richtigen Weg.

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16. 'Wh' wird auf Maori wie 'f' ausgesprochen

Die überwiegende Mehrheit der neuseeländischen Ortsnamen sind einheimische Maori-Namen wie Onehunga, Whangamomona, Kahikatea, Waitangi, Nguru. Um die entsprechenden Orte auch auf Nachfrage zu finden, ist es gut zu wissen, dass die Maori die Buchstaben 'Wh' wie 'f' aussprechen. So wird sich Whangarei ausgesprochen wie "Fangarei" anhören und Whakatane äußerst interessant bei der Aussprache -

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