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Unsere Geschichte

Wie ist TravelEssence entstanden?

Inspiriert von seiner Kindheit inmitten der beeindruckenden Natur, der vielfältigen Kultur und der herzlichen Menschen Neuseelands und Australiens gründete Andrew Morten TravelEssence. Sein Ziel war es von Anfang an, Reisenden den Weg abseits der Touristenpfade zu zeigen – hin zu den richtigen Orten und Menschen. So erleben sie beide Länder auf die bestmögliche Weise und ganz nach ihren persönlichen Interessen.

Hallo, ich bin Andrew Morten, Gründer von TravelEssence.

Geboren und aufgewachsen bin ich in Neuseeland, viele Mitglieder meiner Familie leben in Australien. Seit meiner Kindheit bereise ich beide Länder – zunächst als Einheimischer, heute gemeinsam mit unseren Kunden.

Ich bin Roadtrip-Fan durch und durch.

Für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als mit dem Auto durch beeindruckende Landschaften zu fahren. Früh aufzustehen, Fotos zu machen, das wechselnde Wetter zu beobachten, durch die Natur zu streifen, draußen zu kochen und an außergewöhnlichen Orten zu übernachten, die von interessanten Menschen mit viel Herz geführt werden.

Oft nehme ich einfach die Straße ins Ungewisse und schaue, wohin sie mich führt. Nicht selten lande ich mitten im Nirgendwo – den Schlafsack habe ich vorsichtshalber immer dabei. Ich liebe Roadtrips. Das war schon als Kind so. Und genau diese Leidenschaft war der beste Ausgangspunkt, um ein Unternehmen wie TravelEssence zu gründen.

Seit 1990 arbeite ich in der Reisebranche. In dieser Zeit habe ich viele außergewöhnliche Orte kennengelernt – aber auch zahlreiche Praktiken erlebt, die ich nie richtig fand.

— Andrew Morten - Gründer und CEO von TravelEssence

Und das ist es, was ich damals gesehen habe:

Fangen wir mit einer unbequemen Wahrheit an: Viele Unternehmen in der Reisebranche behandelten ihre Kunden wie wandelnde Geldbörsen. Ich sah eine Branche, die sich für den einfachen statt für den richtigen Weg entschied. Eine Branche, die sich nicht weiterentwickelte, weil Veränderungen zu aufwendig erschienen. Ich sah großartige Unterkünfte und außergewöhnliche Erlebnisse, die kaum Gäste hatten. Ich sah Reiseveranstalter, die ihre Partner erst Monate später bezahlten – zum Nachteil ihrer Kunden. Und ich sah Reisen nach Neuseeland und Australien, die ich als Einheimischer selbst niemals hätte machen wollen.

2005 schrieb ich meine MBA-Abschlussarbeit darüber, wie kleine, inhabergeführte Unterkünfte und Aktivitäten langfristig erfolgreich wirtschaften können. Im Rahmen dieser Arbeit befragte ich mehr als 550 Reisende nach ihren Wünschen. Über 80 % bevorzugten kleine, besondere Unterkünfte und Erlebnisse mit viel lokalem Wissen. Genau das, worin diese kleinen, inhabergeführten Betriebe besonders gut sind.

Es sind leidenschaftliche Menschen, die ihren Gästen außergewöhnliche Unterkünfte und unvergessliche Erlebnisse bieten.

Leider blieben viele dieser Betriebe leer. Nicht, weil sie nicht gut waren – sondern weil Reiseveranstalter lieber mit großen Unternehmen zusammenarbeiteten. Das war einfacher. Das System funktionierte nicht: Die Kunden wollten das eine, angeboten wurde ihnen aber das genaue Gegenteil. Also beschloss ich – jung, voller Tatendrang und überzeugt davon, dass es besser gehen musste –, genau das zu ändern.

2006 befand sich die Welt mitten in einer technologischen Revolution. Briefe und Faxgeräte wurden durch E-Mails ersetzt, Kataloge und Broschüren wichen Websites. Plötzlich hatten Reisende unzählige Informationen direkt zur Hand und begannen begeistert, ihre Reisen selbst zu planen.

Und ehrlich gesagt konnte ich das gut verstehen. Viele Reisebüros nahmen damals lediglich Buchungen entgegen. Eigene Reiseerfahrungen fehlten oft, angeboten wurde vor allem das, was die großen Anbieter im Programm hatten – und vieles davon war austauschbar und wenig inspirierend.

Also stellte ich mir 2006 eine einfache Frage: Warum braucht man überhaupt noch einen Reiseberater? Mir fielen Hunderte guter Gründe ein. Aber dafür musste ein völlig neues Geschäftsmodell her. Also habe ich genau das entwickelt.

Was dabei von Anfang an unverzichtbar war:

  • Mir war klar, dass unsere kleinen Gastgeber entscheidend dafür sind, ob eine Reise unvergesslich wird – im positiven wie im negativen Sinne. Deshalb mussten sie gerne mit uns zusammenarbeiten. Wir entwickelten einfache, zuverlässige und fehlerfreie Abläufe und beschlossen, alle Gastgeber spätestens eine Woche vor der Anreise unserer Kunden zu bezahlen.

  • Ich wollte für jeden einzelnen Kunden die perfekte Reise gestalten. Dafür musste ich zuerst verstehen, was ihm wirklich wichtig ist: Was begeistert ihn? Was möchte er erleben? Und was passt überhaupt nicht zu ihm? Deshalb nahm ich mir oft zwei oder drei Stunden Zeit für ein persönliches Gespräch.

  • Außerdem wusste ich: Wer am Anfang genügend Zeit investiert, verhindert später Enttäuschungen. Diese Zeit war und ist gut investiert – für unsere Kunden genauso wie für unser Team.

  • Ich wollte Menschen dazu ermutigen, mehr zu entdecken und auch einmal ihre Komfortzone zu verlassen. Deshalb musste jede Reise bis ins Detail durchdacht sein. Nur dann konnten unsere Kunden unbekannte Orte entdecken, besonderen Menschen begegnen und ihre Reise unbeschwert genießen.

  • Weil viele der schönsten Plätze am Ende unbefestigter Straßen liegen – auf Straßen, die mit vielen Wohnmobilen gar nicht befahren werden dürfen –, sorgte ich dafür, dass unsere Kunden dort trotzdem versichert unterwegs sind. Vor allem aber sollten sie genügend Zeit haben, solche versteckten Orte in Ruhe zu entdecken. Ohne Zeitdruck. Ohne Hektik.

Was ich mir am meisten wünschte, war, dass unsere Kunden nach Hause kommen und sagen: Das war die schönste Reise meines Lebens.

— Andrew Morten - Gründer und CEO von TravelEssence

Ein großes Ziel – ohne Grenzen.

Mit genau diesem Anspruch habe ich angefangen. Und wie so viele Gründer arbeitete ich sieben Tage die Woche. Ich reiste kreuz und quer durch Neuseeland und Australien, lernte Hunderte kleiner Tourismusbetriebe persönlich kennen und baute langfristige Beziehungen zu ihnen auf. Ich wollte genau wissen, wer sie sind, wie sie arbeiten und wie sie unsere Kunden willkommen heißen würden.

Eigentlich musste ich nur eines schaffen: den besten Spezialisten für Reisen nach Neuseeland und Australien.

Am Wochenende und abends besuchte ich unsere Kunden oft zu Hause, manchmal bis spät in die Nacht. Ich wollte verstehen, wie ihre perfekte Reise aussieht. Anschließend plante ich jedes Detail und stellte ihre individuelle Reise zusammen.

Ein Reisespezialist sollte immer für seine Kunden da sein.

An ein Erlebnis erinnere ich mich noch, als wäre es gestern gewesen. Nach einem Erdbeben waren 60 unserer Kunden in Kaikōura eingeschlossen. Alle Straßen waren gesperrt – niemand kam hinein oder hinaus. Ich hörte, dass die Marine frühestens eine Woche später Schiffe schicken würde, um die Menschen abzuholen. Eine Woche. Das ist kein Urlaub. Das klingt nach einem Albtraum. Also fragte ich mich: Was würde ich mir als Kunde wünschen? Die Antwort war einfach: Ich wollte so schnell wie möglich weiterreisen. Die Straßen waren unpassierbar. Der Flughafen war jedoch unbeschädigt.

Also griff ich zum Telefon und rief mehrere kleine Fluggesellschaften an, mit denen wir zusammenarbeiteten. Ich brauchte ein Flugzeug mit zwölf Sitzplätzen, das siebenmal hintereinander, inklusive Gepäck, nach Wellington und Blenheim flog. Vier Stunden später war alles organisiert. Bereits am nächsten Tag wurden alle unsere Kunden ausgeflogen und konnten ihre Reise fortsetzen. Problem gelöst.

Genau das würde ich auch erwarten, wenn ich selbst unser Kunde wäre: Dass jemand eine Lösung findet, wenn Mutter Natur meine Reisepläne durchkreuzt.

Unsere ersten Kunden waren begeistert.

Ihre erste Unterkunft war ein Cottage inmitten von Weinreben. Sie waren überzeugt: Das wird der Höhepunkt unserer Reise. Bis sie zur nächsten Unterkunft kamen – einer Lodge an der Küste nördlich von Kaikōura. Jetzt haben wir den schönsten Ort gefunden, sagten sie. Bis sie das Haus am Ufer des Lake Ōhau erreichten. Dann wurde ihnen etwas klar: Genau so würde ihre gesamte Reise aussehen. Ein besonderer Ort nach dem anderen. Jede Unterkunft anders. Jede auf ihre eigene Art außergewöhnlich.

Als sie nach Hause zurückkehrten, waren sie begeistert. Sie erzählten mir, dass sie den Reisepreis zunächst als recht hoch empfunden hatten, als sie ihr persönliches Reiseangebot erhielten. Doch je genauer sie sich die Reise anschauten und sahen, was alles enthalten war, desto klarer wurde ihnen, wie sorgfältig jede Etappe geplant war. Alles, was sie sich für ihre Reise gewünscht hatten, war berücksichtigt.

Nach ihrer Rückkehr konnten sie kaum glauben, wie viel sie für ihr Geld erlebt hatten.

Sie sagten mir, es sei die schönste Reise ihres Lebens gewesen. Das hat mich unglaublich gefreut. Und ich erinnere mich daran, als wäre es gestern gewesen.

2026 – 20 Jahre TravelEssence

Heute, 20 Jahre nach der Gründung von TravelEssence, sind wir um unzählige Erfahrungen reicher.

Unser Team ist gewachsen. Heute sind unsere Reisespezialisten das ganze Jahr über in Neuseeland und Australien unterwegs, um außergewöhnliche Unterkünfte und besondere Erlebnisse zu entdecken, die wir unseren Kunden mit gutem Gewissen empfehlen können.

Viele unserer Reiseberater haben Down Under selbst intensiv bereist oder dort gelebt. Einige verfügen sogar über mehr lokales Wissen als ich. Darüber hinaus steht jedem Kunden ein persönlicher Ansprechpartner zur Seite – vor, während und nach der Reise. Im Hintergrund beobachtet unser Team Wetterlagen und andere Ereignisse kontinuierlich, sodass wir Lösungen finden können, oft noch bevor unsere Kunden überhaupt bemerken, dass es ein Problem geben könnte.

In den vergangenen 20 Jahren haben wir viel in unsere Mitarbeiter und unsere Systeme investiert. Denn wir haben gelernt, dass es oft die kleinen Details sind, die darüber entscheiden, ob eine Reise gut wird – oder zur schönsten Reise des Lebens.

Heute sagen manche sogar, wir seien der beste Spezialiste für individuelle Reisen nach Neuseeland und Australien weltweit.

Und genau das ist bis heute unser Anspruch. Seit dem ersten Tag gestalten wir Reisen, die für viele unserer Kunden zu den schönsten Erlebnissen ihres Lebens zählen. Darauf sind wir als Team unglaublich stolz.

— Andrew Morten - CEO und Gründer von TravelEssence