Neuseeland Fiordland Nationalpark
Neuseeland Fiordland Nationalpark
Neuseeland Fiordland Nationalpark
Entdecken Sie ein maritimes Naturparadies

Fiordland Nationalpark

Der südwestliche Teil der Südinsel, wird von Neuseelands größtem Weltkulturerbe dominiert – dem Fiordland Nationalpark, den Sie auf Ihrer Rundreise unbedingt einbinden sollten. Auf einer Fläche, halb so groß wie Mecklenburg-Vorpommern, erwarten Sie uralte Regenwälder, gewaltige Wasserfällen und schroff ins Meer abfallenden Hügel. Die herabstürzenden Wasserfälle münden in der Hauptattraktion des Parks: den Fjorden – vom Meer überflutete und von Gletschern u-förmig geformte Täler.

Der Park ist ein absolutes Naturparadies. Für diejenigen unter Ihnen, die gerne wandern, bietet die Gegend zwei von Neuseelands bekanntesten Mehrtagestouren an – die Milford und Routeburn Tracks.

Highlights

Flora und Fauna

Klar dominiert wird der Park von seinen vielen, wunderschönen Fjorden. Zusätzlich gibt es hunderte Seen im Nationalpark zu entdecken, darunter auch der tiefste Neuseelands, Lake Haruoko. Auch die Geologie des Fiordland Nationalparks ist etwas Besonderes. Die Landschaft besteht aus einigen der ältesten Gesteine Neuseelands, wie Schiefer und Gneis, aber auch vulkanischem Gestein, wie Granit. Dadurch, dass die Fjordgebiete überflutet wurden gibt es auch Kalkstein und Schlammstein in der Landschaft.

Entlang der Seen und Bäche vom Fiordland können Sie Gelbkappensittiche, Gelbkopfsittiche, Krickenten, blaue Enten und Haubentaucher sowie Langschwanzfledermäuse entdecken. Auf den höher gelegenen Straßen, wie dem Milford Highway, haben Sie vielleicht die Gelegenheit, den einheimischen Bergpapagei Kea zu beobachten. In den Stuart Mountains leben zudem etwa 160 Takahe, flugunfähige Alpenvögel, die einige Zeit als ausgestorben galten.

Prächtige Vogelpopulation im Fiordland Nationalpark
Vögel fühlen sich im Fiordland Nationalpark besonders wohl
© Barton Matthews
Lake Marion im Fiordland Nationalpark
Einer von vielen schönen Seen: der Lake Marion

Milford Sound und Doubtful Sound

Wasserliebhaber werden Gefallen an den Fjorden finden, in deren Schutz Sie wahlweise auch eine Nacht auf dem Boot verbringen können. Die überfluteten Täler, die vom Gletscher u-förmig gebildet wurden, entstanden innerhalb von 100.000 Jahren. Der üppige Niederschlag in der Gegend fließt in wunderschönen, gewaltigen Wasserfällen in die Tiefe und findet so seinen Weg ins Meer.

Milford Sound

Der Milford Sound ist ein absolutes Neuseeland-Highlight und wurde schon von Rudyard Kipling als achtes Weltwunder bezeichnet. Als einziger Fjord in Neuseeland ist er nicht nur per Boot, sondern auch über eine Straße erreichbar. Er ist größtenteils unberührt, liegt etwas abgelegen und wird von einem beeindruckenden Regenwald und Klippen abgegrenzt. Die Umgebung ist absolut atemberaubend und unvergesslich. Es wird Ihnen fast surreal vorkommen!

Sie können vielfältig entscheiden, wie Sie den Milford Sound erleben möchten. Viele Touren werden mit dem Boot unternommen. Dabei gibt es auch die Möglichkeit, eine Nacht im Milford Sound zu verbringen. Aber auch mit dem Kajak, dem Auto oder beim Tauchen können Sie die Gegend auf einzigartige Weise erleben.

Doubtful Sound

Der Doubtful Sound steht in starker Konkurrenz zum Milford Sound, ist jedoch weniger überlaufen und ein kleiner Geheimtipp! Zwar ist er „nur“ der zweitgrößte Fjord Neuseelands, dafür aber mit 421 Metern der tiefste. Im Naturparadies fühlen sich auch die Meerestiere unheimlich wohl. Bei Ihrem Besuch treffen Sie, Pelzrobben, Pinguine und große Tümmler.

Ohne direkten Straßenzugang ist schon die Anreise ein echtes Abenteuer. Nach einer Fahrt auf dem Lake Manapouri überqueren Sie den Wilmot Pass, bis Sie zum Doubtful Sound gelangen. Sie werden spüren, einen ganz besonderen und intimen Ort gefunden zu haben. Die schroffen Gipfel, der Regenwald und die versteckten, zauberhaften Buchten werden Sie nachhaltig beeindrucken.

Die atemberaubende Natur des Milford Sound
Einfach atemberaubend: Die Landschaft des Milford Sound
Mit dem Kajak durch den Doubtful Sound
Magische Momente bei Kajaktouren im Doubtful Sound
Abendstimmung im Milford Sound
Verbringen Sie eine Nacht im einem der beiden Fjorde
Vogelperspektive beim Rundflug über den Milford Sound
Unvergessliche Ausblicke beim Rundflug über den Fiordland Nationalpark

Routeburn Track

Auch wenn der Routeburn Track eine mehrtägige Wanderung ist, können Sie ihn ohne große Vorerfahrung bestreiten. Die 31 Kilometer lange Strecke bietet ständig wechselnde Panoramen: schneebedeckte Gipfel, riesige Täler, den Routeburn River und glitzernde Bergseen.

Als wäre das nicht schon sehenswert genug, verspricht der Routeburn Track zwei berühmte Aussichten. Der höchste Gipfel des Fiordlands, Mount Tutuko, kann während der Wanderung in einem einmaligen Blickwinkel bestaunt werden. Zweites Highlight ist der Harris Saddle, der Blick vom höchsten Punkt des Tracks, der 1.255 Meter über dem Meeresspiegel liegt.

Der Routeburn Track ist einer von drei Great Walks im Fiordland Nationalpark. Wenn Sie eine größere Herausforderung suchen, empfehlen wir Ihnen den berühmten Milford Track mit einer Dauer von fünf Tagen oder den Kepler Track, mit einer Dauer von vier Tagen.

Glücksmomente auf dem Routeburn Track
Fantastische Aussichten auf dem Routeburn Track
Spielende Seehunde im Fiordland Nationalpark
Beobachten Sie die maritimen Tiere des Parks bei Ihrer Wanderung im Fiordland

Startpunkt

Wenn Sie zum Fiordland National Park mit dem Auto anreisen, können Sie dabei die wunderschöne Scenic Southern Route erleben. Sie windet sich ungefähr 120 Kilometer an zahlreichen Aussichtspunkten und malerischen Raststellen entlang, während die gewaltige Landschaft stetig neue Höhepunkte zeigt. Es empfiehlt sich auf jeden Fall die Kamera mitzunehmen, da bei jedem Wetter beeindruckende Aufnahmen gelingen.

Zugang zur Straße haben Sie über den Lake Manapouri und über Te Anau. Von Te Anau können Sie den Park aber auch per Boot oder mit dem Flugzeug erreichen.

Beste Reisezeit

Am besten besuchen Sie den Fiordland Nationalpark zwischen Ende Oktober und April. Die neuseeländischen Sommermonate eignen sich bestens für die vielen wunderschönen Wanderungen, da sich das Wetter meist beständig hält.

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