Australien nach den Buschbränden

So erholt sich die Natur

Über Monate hinweg wüteten 2019/20 in Australien die heftigsten Buschbrände, die das Land jemals gesehen hatte. Betroffen waren Regionen im Südosten und Süden des Kontinents. Durch die Berichterstattung der Medien entstand bei vielen Menschen der Eindruck, ein Großteil des Kontinent sei abgebrannt. In der Realität handelte es sich um einen Bruchteil der Landesfläche, der von den Flammen in Mitleidenschaft gezogen war, rund 1,5% Australiens.

Die Flora regeneriert sich bereits nach kurzer Zeit

In Australien treten Wald- und Buschbrände in den Sommermonaten regelmäßig auf. Sie sind für das australische Ökosystem ein notwendiger Faktor, um die heimische Flora zu erneuern. Es hat sich dafür nahezu perfekt angepasst.

Um sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort zu machen, reiste TravelEssence Gründer und Geschäftsführer Andrew Morten Anfang 2020 in die betroffenen Regionen. Er besuchte TravelEssence Kooperations-Partner, um mit ihnen zu reden und mit eigenen Augen zu sehen, was mit der Natur passiert. Nach den Besuchen sind wir uns sicher: Die Natur in Australien ist einzigartig und ein absolutes Wunder! Dieses Video zeigt es sehr eindrucksvoll:

Die australische Pflanzenwelt ist auf Feuer angewiesen, um sich regelmäßig zu erneuern und zu vervielfältigen. Allerdings dürfen die Buschbrände nicht die Ausmaße haben wie in den vergangenen Monaten. Dennoch hat die Natur auch diese Feuer überstanden.

Warum sich ein Besuch jetzt besonders lohnt

Wie unsere Videos auf dieser Seite eindrucksvoll zeigen, erholt sich die Vegetation in Australien nach Buschbränden erstaunlich schnell. Dieser Erneuerungsprozess ist ein großartiges Wunder der Natur. Wer dieses Wunder mit eigenen Augen sehen möchte, sollte nicht zögern und innerhalb der nächsten 12 Monate nach Australien reisen. Infos und Tipps für eine Australien Rundreise finden Sie hier.

Hinterland-Juwel Tenterfield in New South Wales

Mit Tourguide Kevin von Tenterfield Tours besuchte Andrew im nördlichen New South Wales den Bald Rock Nationalpark. Die Region war Anfang 2019 von verheerenden Buschbränden betroffen. Wie sich das dortige Ökosystem seither regeneriert hat, zeigt dieses Video.

Australische Eukalyptuswälder sind Waldbrand-Spezialisten

Eukalyptusbäume und andere australische Pflanzen werden durch die Feuer nicht zerstört. Sie brauchen das Feuer sogar. Hier ein paar Fakten:

  • Große Eukalyptusbäume können bis zu zwei Zentimeter ihrer Rinde verlieren, ohne dabei Schaden zu nehmen. Ihre Keimlinge sind gut geschützt und Knospen sprießen bereits wenige Wochen nach einem Buschbrand wieder aus.
  • Auch die Samenkapseln des australischen Grasbaums benötigen die Rauchgase in der Luft, um sich zu öffnen. Erst nach einem Brand blüht er und wirft seine Samen auf den durch mineralreiche Asche frisch gedüngten Boden. Sie sinken ein und fangen an zu keimen. Genauso funktioniert es bei den Zapfen der australischen Banksien.
  • Binnen 12 Monaten ist der Boden bedeckt mit jungen Pflanzen.
  • Nach einem Baumkronenbrand wachsen 95% der Bäume, die ihre Blätter verloren haben, innerhalb von ein oder zwei Jahren wieder nach.

Besuchermagnet Blue Mountains

Die Blue Mountains liegen 90 Kilometer von Sydney. Reisende, die die Weltmetropole besuchen, finden in der Bergregion erstaunliche Canyons, weitläufige Eukalyptuswälder und ein Eldorado für Australiens Tierwelt. Gemeinsam mit Reiseleiter Jens von TravelEssence-Partner Waratah Tours besuchte Andrew Morten die Region, die ebenfalls von heftigen Buschbränden heimgesucht wurde. Auch dort findet die Natur schnell wieder in ihr Gleichgewicht zurück.

Besuch in den Adelaide Hills in Südaustralien

Das folgende Video zeigt Winzer Rick von Golding Wines in den Adelaide Hills. Das Gebiet war von heftigen Buschbränden Anfang 2020 in Mitleidenschaft gezogen worden. Auch Ricks Weinreben blieben nicht von den Flammen verschont, aber er hat bereits wieder gute Nachrichten...

So wie in den Adelaide Hills, sieht es weitgehend auch in allen anderen von Buschbränden betroffenen Regionen Australiens aus. Die Zeichen stehen auf Grün-Grün-Grün!

Kangaroo Island freut sich auf Besucher

Auch auf Kangaroo Island, wo die Feuer besonders verheerend wirkten, schlagen die Bäume wieder aus, wird Gras wieder saftig und Menschen und Tiere kehren zu ihren gewohnten Orten zurück. Der ehemalige Park-Ranger Herb Stichel erzählt von der sich erholenden Natur auf der Insel. Ein einheimischer Touristenführer bedauert die Abwesenheit von Besuchern.

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