Warum Sie Tasmanien und Südaustralien besuchen sollten - 10 unwiderstehliche Gründe

Foto von Ben Goode
11 Januar 2019

Traumhafte Strände, Weinregionen, eine attraktive Metropole und das großartige Outback - die besten Seiten Australiens lassen sich in einem einzigen Bundesstaat erleben: Südaustralien. Abenteuer in unberührter Natur und hautnahe Begegnungen mit der australischen Tierwelt, Kultur und Gourmet-Erlebnisse bietet der kleine, aber feine Bundesstaat Tasmanien. Wer Südaustralien und den Insel-Bundesstaat auf einer Reise in Australien verbindet, kombiniert Abenteuer und Genuss mit individuellen Erlebnissen.

Tasmaniens Juwelen

Der Insel-Bundesstaat Tasmanien bietet auf einer Fläche, die vergleichbar mit der Größe Bayerns ist, vielseitige Landschaften, eine Fülle an Naturerlebnissen und spannende Aktivitäten. Auch Kulturinteressierte werden erstaunt sein: das Mona – Museum of Old and New Art – erwartet Besucher in Hobart mit einer weltweit herausragenden Sammlung antiker und zeitgenössischer Kunst.

19 Nationalparks

Tasmaniens Nationalparks bedecken beinahe die Hälfte der Insel. Bekanntestes Wahrzeichen: Das zerklüftete Profil des Cradle Mountain. Eingebettet markiert der Berg im Cradle Mountain-Lake St. Clair National Park den nördlichen Zugang zu einem der schönsten Trecks der Welt – dem Overland Track. Im Westen Tasmaniens warten der Southwest National Park und der Franklin-Gordon Wild Rivers National Park auf mit uralten Regenwäldern und seltenen Vogelarten. In der “Serengeti Tasmaniens”, dem Narawntapu National Park an der Nordküste, beeindrucken lange Strände und eine einzigartige Tierwelt. Und während man bei einem Besuch auf Maria Island das geschichtliche Erbe der Sträflingszeit in einer Landschaft von Stränden und Bergwegen erkundet, lockt der Tasman National Park im Süden mit spektakulären Gesteinsformationen und den höchsten Klippen Australiens.

Tasmanien: Three Capes Track aus der Luft Three Capes Track Tasmanien

Kultur und Geschichte Hautnah

Bereits vor über 35.000 Jahren besiedelten die ersten Bewohner Tasmanien. Die Geschichte der europäischen Einwanderer beläuft sich dagegen auf wenige Jahrhunderte. Von der Zeit der Kolonialisierung zeugen heute noch die Mauern von Port Arthur, erstes Gefangenenlager und später das erste Gefängnis Tasmaniens. Lange Zeit galt der Komplex aufgrund seiner isolierten Lage als eine der ausbruchsichersten und größten Strafkolonien Australiens. Heute gehört Port Arthur zum UNESCO-Weltkulturerbe und Besucher können die dunkle Geschichte Tasmaniens sehr anschaulich beim Besuch der historischen Stätten erleben. Lohnenswert: Eine nächtliche Tour durch die historischen Stätten im Schein von Laternen - Gänsehaut garantiert.

Die historischen Gemäuer der ehemaligen Sträflingsanstalt Port Arthur in Tasmanien Die alten Gemäuer von Port Arthur sind geschichtsträchtig

Puderweiße Sandstrände – Great Eastern Drive

Fantastische Natur und mildes, maritimes Klima machen die Ostküste Tasmaniens zum perfekten Urlaubsziel. Entlang des Great Eastern Drive trifft rosafarbener Granitstein auf saftig grüne Vegetation und puderweiße Sandstrände gehen in azurblaues Wasser über. Absolutes Highlight: Die halbmondförmige Wineglass Bay im Freycinet National Park, die mit ihrem einsamen, weißen Strand und türkisfarbenem Wasser einer der zehn schönsten Strände der Welt ist. In der Bay of Fires, nördlich von St. Helens, warten weiße Strände, türkisfarbener Ozean und gigantische Granitfelsen, die teilweise mit roten Flechten bedeckt sind. Viel tiefer als hier kann die Natur kaum in den Farbkasten greifen.

Farbenspektakel der Natur in der Bay of Fires Farbenspektakel der Natur in der Bay of Fires

Cradle Mountain

Im Landesinneren der Insel liegt der Cradle Mountain - das Wahrzeichen Tasmaniens und ein wichtiger Teil der als UNESCO-Weltnaturerbe ausgezeichneten Tasmanischen Wildnis. Die umliegende Landschaft ist vielfältig mit endlosen Regenwäldern, hohen Bergen und Australiens tiefstem See, Lake St. Clair. Der Nationalpark ist durch Gletscherbewegungen der letzten Eiszeit entstanden und ein Eldorado für Wanderer, denn idyllische Pfade führen vorbei an Wasserfällen, Gletscherseen und Kieferwäldern. Mit etwas Glück begegnet man Schnabeltier, Wombat und Co. Wer keine ganze Woche unterwegs sein möchte, nimmt einen der kürzeren Wanderwege, wie z.B. rund um Dove Lake.

Dove Lake am Fuße des imposanten Cradel Mountain in Tasmanien Die markanten Bergspitzen des Cradle Mountain in Tasmanien

Kulinarik trifft auf Natur

Die kontrastreiche, größtenteils unberührte Natur und das reine Wasser Tasmaniens begeistern nicht nur Outdoorfreunde, sondern sorgen auch für exzellente Gourmetprodukte. Auf der Wine Route im Tamar Valley probiert man eine Vielfalt an Käse und Bio-Produkten sowie erlesene Weine. Die außerordentlich gute Wasserqualität in Tasmanien sorgt für schmackhafte Austern, Jakobsmuscheln, und Langusten – frisch zubereitet und serviert in einer der zahlreichen Hafen- und Flussrestaurants in Hobart und Launceston. Außerdem finden sich in Tasmanien immer mehr Whisky-, Gin- und Wodka-Brennereien. Auch die Craft-Bier-Brauereien servieren nur das Beste vom Besten, während die geschmackvollen Äpfel und Birnen zu verschiedensten Ciders weiterverarbeitet werden. Auf geht's zu einer Bier-, Cider- oder Whisky-Entdecker-Tour.

Cradle To Coast Tasting Trail: Tasmanische Köstlichkeiten Frische und Qualität zeichnen tasmanische Produkte aus

Natur, Abenteuer und erlesene Weine in Südaustralien

Südaustralien ist das ideale Ziel für ein Outback-Abenteuer, denn etwa 70% des Bundesstaats erstrecken sich in dünn besiedelter Weite ins Landesinnere. Keine Reise für schwache Nerven, aber sehr lohnenswert, um ausgedehnte Wüstenlandschaft und exzentrische Orte zu erleben. Einer davon ist die Opalstadt Coober Pedy mit ihren unterirdischen Wohnungen.

Südaustralien und Tasmanien: Individuelle Rundreise Reisebeispiel

Adelaide – die charmante Metropole

Die Hauptstadt Südaustraliens ist Tor zum Outback, zu berühmten Weinregionen, zur spektakulären Küste und sie ist lebendige Metropole mit Charme. Shopping-Straßen, Cafés und Museen sind fußläufig erreichbar und die grünen Hügel der Adelaide Hills sowie die Pazifikstrände liegen weniger als 30 Autominuten entfernt. Trendige Restaurants, Gourmet-Tempel, urige Pubs und hippe Bars lassen keinen Wunsch offen. Lohnend für Besucher ist auch das jährlich stattfindende Food-Festival „Tasting Australia“, das zweijährliche „Festival of the Arts“ und das „Fringe Festival“ mit über 500 Veranstaltungen, die die Stadt zur Bühne machen. In Adelaide lebt man Genuss. An den Marktständen gibt es im Central Market Känguru-Fleisch, Austern, Käse und Weine der Region zu verkosten.

Adelaide - Südaustraliens Hauptstadt mit Charme Adelaide - Südaustraliens Hauptstadt mit Charme

Auf Genusstour zwischen Wein und Kängurus

Südaustralien gilt als das Weinzentrum Australiens. Es gibt über 18 Weinanbaugebiete und mehr als 270 Kellereien verkaufen ihre Weine direkt an Verbraucher. Entlang der Selbstfahrer-Route „Epicurean Way“ finden Weinliebhaber in den Regionen Adelaide Hills, Barossa, Clare Valley, Fleurieu Peninsula (McLaren Vale und Langhorne Creek) und entlang der Limestone Coast (Coonawarra) ein Schlaraffenland. Mit Weinverkostungen und -kauf direkt beim Winzer, familiengeführten Boutique-Hotels und Restaurants mit regionaler Küche in hervorragender Qualität bietet Südaustralien den perfekten Genuss. Der ideale Zeitpunkt für einen Besuch ist während eines der vielen kulinarischen Festivals, wie zum Beispiel das Clare Valley Gourmet Festival oder Barossa Vintage Festival.

Kängurus zwischen Weinreben in Südaustralien Kängurus zwischen Weinreben in Südaustralien

Kangaroo Island - wo die wilden Tiere wohnen

Spektakuläre Steinformationen, einsame Strände, kristallklares Wasser und eine vielfältige Tierwelt machen Kangaroo Island zum Must-See. Separiert vom Festland erhielt sich hier eine einzigartige Artenvielfalt. Kängurus, Koalas, Wallabies, Seelöwen, Robben, Delfine und etwa 260 Vogelarten leben in freier Wildbahn. Die ganze Kraft der Natur wird im Flinders Chase Nationalpark deutlich. Ein Wanderweg führt zum spektakulären Steinbogen Admirals Arch und den beeindruckenden Remarkable Rocks, die über 500 Millionen Jahre lang von Wind, Regen und Gischt geformt wurden.

Kangaroo Island: Remarkable Rocks Die Remarkable Rocks auf Kangaroo Island

Explorer’s Way – einmal von Süden nach Norden den Kontinent durchqueren

Um das australische Outback auf eigene Faust zu erleben, gibt es kaum eine bessere Selbstfahrer-Route als den Explorer's Way zwischen Adelaide und Darwin. Nur wenige Stunden von Adelaide entfernt führt die Straße entlang der Flinders Ranges, in deren Nationalpark beeindruckende Orte wie Wilpena Pound warten und Besucher die Kultur der Aborigines kennenlernen. Ein Highlight entlang der Route ist ein Besuch in Coober Pedy. Der Ort ist das Herzstück des südaustralischen Outbacks. Schätzungsweise 70 Prozent der Schmuckopale weltweit werden hier geschürft und so gilt die Stadt als größter Opalproduzent. Berühmt sind die unterirdischen Wohnungen ('Dugouts') und Kirchen, denn rund die Hälfte der Einwohner lebt in Coober Pedy unter der Erde.

Straßenschild zum Prairie Hotel in Parachilna Straßenschild zum Prairie Hotel in Parachilna

Eyre Peninsula - auf Tauchgang mit den südaustralischen Meeresbewohnern

Die wildromantische Halbinsel Eyre Peninsula ist auf drei Seiten umgeben vom Pazifik. Wer das besondere Erlebnis sucht, kann an der Küste mit Seelöwen schwimmen. Atemberaubend ist die Begegnung mit einem weißen Hai beim Tauchgang im sicheren Käfig. Von Mai bis Oktober besuchen Wale die Buchten, um hier zu kalben. Auch landschaftlich hat die Eyre Peninsula einiges zu bieten. In den Gawler Ranges kann man das pure Outback-Feeling erleben - tiefe Schluchten, Berge aus schroffem Vulkangestein, der riesige Salzsee Lake Gairdner, eine einzigartige Tierwelt und im Frühjahr die farbenprächtige Wildblumenblüte.

Schnorcheln mit Seehunden vor der Eyre Peninsula ist ein unvergessliches Erlebnis Schnorcheln mit Seehunden vor der Eyre Peninsula ist ein unvergessliches Erlebnis
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