Besondere Reisen nach Australien und Neuseeland
Rakaia Gorge Buettner

O. Büttner

Sehr geehrter Herr Klug, Kia Ora!

Nun komme ich endlich mal dazu, Ihnen meine Grüße und ein großes Dankeschön!  zu übermitteln.

Wir haben im November 3 absolut umwerfende Wochen in Neuseeland erlebt. Es war (nahezu) alles perfekt, von der tollen (und detaillierten) Planung, über die Unterkünfte und Erlebnisse bis hin zum Land selbst und dessen Bewohnern.

Wenn der Urlaub nicht schon während des Fliegens begonnen hätte (das gehört für mich einfach dazu, der Anflug auf Christchurch über die Southern Alps war unbeschreiblich), dann wäre dies spätestens am Flughafen passiert. Es lief alles wunderbar einfach und reibungslos ab, von der Immigration bis hin zur Mietwagen-Abholung. Wir erhielten zu unserer Freude einen geländegängigen (und nahezu nagelneuen) Toyota RAV-V, mit dem wir gleich zunächst Richtung Store und später Richtung Unterkunft aufbrachen.

Die Unterkunft entsprach mit ihrer Einrichtung und dem herzlichen Empfang durch Robbert und Scott genau unseren Vorstellungen. Wir nutzten die folgenden Tage für die Erkundung von ChristchurchLittleton und Akaroa. Sofort wussten wir, dass wir mit der Individualreise die absolut beste Wahl getroffen hatten – es machte Spaß, die Tage spontan nach eigenen Wünschen (und natürlich dem Wetter) planen zu können.

  • Empfang von Gastgeber Robbert im Halkett Lodge Bed & Breakfast
    Empfang von Gastgeber Robbert im Halkett Lodge Bed & Breakfast
  • Fahrt von Christchurch nach Akaroa
    Foto von Oliver Büttner
    Fahrt von Christchurch nach Akaroa

Das erste große Highlight war unsere nächste Unterkunft am Lake Tekapo – das Church House (welches ja eigentlich nur eine "glückliche" Umbuchung war). Die Unterbringung und der Blick – einfach unglaublich toll. Das Örtchen Tekapo ist idyllisch und schön gelegen, auch erste Wandererfahrungen konnten wir hier sammeln. Außerdem nutzten wir die Tage dort zur Fahrt nach Ben Ohau, zum Tasman Glacier, Mount Cook und dessen Umgebung. Besonders interessant fanden wir (berufsbedingt) die vielen Wasserkraftwerke in dieser Region. Und als wirklich „megageilen“ Abschluss eines tollen Tages empfanden wir das Fahren entlang der künstlichen Kanäle gen Sonnenuntergang – das hatte schon etwas von „großer Freiheit“!

Nach einer Einkehr in eine Lachsfarm in Twizzel (natürlich mit Verkostung) ging es dann weiter Richtung Manapouri, ebenfalls in eine wirklich sehr schöne Unterkunft mit liebevoller Gastmutter. Für die kommenden Tage stand die Doubtful-Sound-Cruise an. Trotz des schlechten Wetters werden wir beide dieses Erlebnis wohl nie wieder vergessen. Wir können Ihnen nur viel- vielmals danken, dass Sie uns auf die kleine, gemütliche und heimelige Southern Secret gebucht haben – Busfahrer und Skipper John war die angenehmste Ruhe in Person selbst und die beiden Mädchen (Tressna und Molly) die für unser leibliches Wohl sorgten waren wirklich wunderbar. Die Unterbringung auf dem Boot war klein aber sehr gemütlich, alles war liebevoll eingerichtet. Die restlichen Gäste waren ebenfalls sehr angenehm. Die Dinge, die wir machen konnten (Angeln, Kayak-Fahren, ...), das gute Essen und die Übernachtung selbst machten diesen Ausflug zu einem der Highlights unseres kompletten Urlaubs. Wirklich eine tolle Empfehlung Ihrerseits! Leider konnten wir aufgrund eines Motorschadens die Tour nicht auf der Southern Secret beenden, sondern wurden kurzerhand auf ein größeres Schiff übergesetzt. Das Traurige war dabei nicht, dass dies früh um 6 bei Hagelregen passierte, sondern dass wir unsere liebgewonnene Southern Secret mit ihrer nicht minder lieb gewonnenen Besatzung verlassen mussten. An Bord des großen Schiffs wurde uns dann schnell bewusst, dass wir mit der Southern Secret das beste aller Lose gezogen hatten.

Die folgenden Tage in Arrowtown und Queenstown nutzten wir dann teilweise jeder für sich. Da sich der andere Oliver nicht so recht fürs Whitewater-Rafting begeistern konnte, saß ich also „allein“ im Neoprenanzug im Boot und hatte eine der tollsten Erfahrungen bisher (es war das erste mal Raften für mich), während der andere Olli sich ein Fahrrad geliehen hatte und den Downhill-Park unsicher machte. Wir kamen beide voll auf unsere Kosten. Auch den Kiwi Birdlife Park haben wir besucht, ein wirklich schöner kleiner Park. Außerdem nutzten wir die Tage zur Fahrt in die angrenzenden Berge um dort ein wenig herumzuwandern. Wie überall: tolle Landschaft, menschenleere Weiten, ein super Gefühl. Arrowtown selbst ist eine schöne Stadt der man das Goldgräber-Flair anmerkt. Unsere Unterkunft war gemütlich, die Gastgeber sehr aufgeschlossen und freundlich.

Die darauffolgende Unterkunft am Franz-Josef-Glacier war uns leider etwas zu voll und zu „hotellisch“, aber sonst ok. Hier verbrachten wir die Tage natürlich mit dem Erkunden der Gletschertäler. Und ich habe mich tatsächlich zu einem Skydive durchgerungen – es war einfach unbeschreiblich – ich hätte mich wohl geärgert, wenn ich es nicht getan hätte. Nein, man kann dieses Gefühl nicht mit Worten beschreiben. Für mich persönlich eins der Highlights.

Unsere Fahrt führte uns dann weiter nach Hokitika, wo wir auf ganz besonders liebenswerte Gastgeber trafen. Frances und Brian waren sehr interessiert an uns, was wir so tun, wo wir herkommen und wir haben uns zum Frühstück wirklich lange und ausführlich unterhalten – wir haben uns absolut wohl gefühlt und mussten uns dann fast zwingen, aufzustehen, damit wir an dem Tag noch was schaffen. Was uns hier auch wieder aufgefallen ist: die Gastgeber versuchen oft, Kontakte zwischen den verschiedenen Gästen herzustellen. Da wird dann erzählt „Schaut mal dort, die beiden Jungs kommen aus Deutschland und machen das und das“ – und so entwickeln sich die Gespräche. Wir finden dies wirklich absolut toll, vor allem da sich die Gastgeber dann selbst auch weiterhin am Gespräch beteiligen. So lernt man Land und Leute wirklich kennen, wir waren absolut begeistert – ja, fast überrumpelt – von dieser Gastfreundschaft! Wirklich toll!

Auf der Fahrt Richtung Nelson haben wir dann beide ein weiteres Abenteuer erleben dürfen: Cave Rafting, das heißt ebenfalls wasserdicht eingepackt durch eine Höhle wandern, Felsformationen und Glowworms bestaunen, und anschließend mit Gummireifen aus der Höhle raften. Ein schönes und beeindruckendes Erlebnis. In Motueka angekommen staunten wir dann über unsere schöne Unterkunft, die zum Verweilen und Wein-Trinken auf der Terrasse einlud – Schafblick inbegriffen.

Am folgenden Tag war unsere Abel-Tasman-Kayaktour eingeplant und dieser Tag entwickelte sich im Grunde genommen (wenn man das so sagen kann) zu dem Highlight des Urlaubes – weil an diesem Tag einfach alles gepasst hat. Die Sonne hat gebrannt, es war warm, es ging wenig Wind, wir hatten einen tollen Guide und gute Ausrüstung, alles war perfekt geplant. Als „German Hard-Working-High-Efficiency-Machine-Boat“ (Originalton Guide) waren wir mehrmals weit voraus und hatten somit die Gelegenheit, diese einzigartige Natur komplett für uns allein zu haben. So gesellten sich beispielsweise zwei Robbenjunge zu uns, die dann neben und unter unserem Kayak herumtollten – ein absolut einmaliger und besonderer Moment. Das anschließende Picknick mit den Erzählungen unseres Maori-Guides sowie die abschließende Wanderung und die Rückfahrt per Wasser-Taxi werden uns aber ebenso in Erinnerung bleiben – wie gesagt für uns der schönste Tag unserer Reise.

Der vorletzte Abschnitt unserer Reise brachte für uns dann die mit Abstand schönste Unterkunft der Reise – und wenn wir wieder eine Reise bei Ihnen buchen, werden wir hier definitiv ein paar Tage länger verweilen wollen. Die riesige Villa, die wir im SurfWatch Kaikoura bewohnen durften, sucht seinesgleichen – so viel Liebe, wie hier in Details gesteckt wurde, findet man wirklich selten. Dies beginnt bei der wirklich cleveren Raumaufteilung und endet mit der komplett selbst mit Holzelementen verkleideten Küche. Wir haben den Mund vor Staunen fast nicht mehr zubekommen und die Frage „Gehört das jetzt alles uns oder teilen wir uns das noch mit jemandem?“ fiel nicht nur einmal. Eine absolut umwerfende Unterbringung, mit wunderschönen Außenanlagen, ja nicht einmal der Grill hat gefehlt (den wir natürlich mit einem Stück Lamm eingeweiht haben). Es war fast schade, dass wir hier „nur“ 3 Tage zur Verfügung hatten, bot doch allein schon die Unterkunft so viele verschiedene Dinge: wir haben beim Füttern der Alpaccas und der Ziegen geholfen, haben von der sehr aufgeschlossenen Besitzerin des SurfWatch eine kleine Führung zum angrenzenden Gelände der Merry-People bekommen (natürlich samt jeder Menge Hintergrundinformationen) und haben Abends bei einem Glas neuseeländischem Wein den erhöhten Blick auf das Meer und später die Sterne genossen.

  • Kaikoura Surf Watch Getaway Cottages
    Kaikoura Surf Watch Getaway Cottages
  • Kaikoura Surf Watch Getaway Cottages
    Kaikoura Surf Watch Getaway Cottages
  • Kaikoura Surf Watch Getaway Cottages Ausblick
    Kaikoura Surf Watch Getaway Cottages Ausblick
  • Küste von Kaikoura
    Foto von Oliver Büttner
    Küste von Kaikoura

Das Whale-Watching, welches wir auch hier in Kaikoura erlebt haben, hat mich etwas von den Beinen gerissen (ich konnte glücklicherweise alles für mich behalten), aber die Momente, die ich aktiv mitbekommen habe, waren toll. Der andere Olli, welcher offenbar nicht so für die Seekrankheit anfällig ist, konnte den Trip besser genießen. Während er aufgeregt auf immer mehr Wale und Delfine gehofft hat, habe ich nur auf ein schnelles Ende gehofft. Dennoch sind dabei dank seiner Hilfe tolle Bilder entstanden.

Die letzten Tage führten uns dann nach Windwhistle, in die Quickenberry Lodge. Die Unterkunft – auf einem Golfplatz gelegen – war wie alle anderen Unterkünfte sehr fein. Hier sogar noch eine Spur stärker, wir merkten, dass hier in der Regel besser betuchte Leute zu Gast sind. Dennoch fühlten wir uns (trotz Freizeitkleidung) in keiner Weise ausgegrenzt oder „komisch angesehen“, nein ganz im Gegenteil. Auch hier wurden von den Gastgebern Christine und Robert verschiedene Gespräche zwischen den Gästen angeregt. Neben uns waren auch noch mehrere Gäste anwesend, die eindeutig dem besseren Hause zuzuordnen waren. Es handelte sich dabei um sehr sympathische Leute und so kam es, dass wir an unserem letzten Abend noch sehr lange mit ihnen und unseren Gastgebern zusammengesessen, viel erzählt, und genauso viel guten Whiskey getrunken haben. Auch diese Leute zeigten ehrliches Interesse an uns und unserem Leben. Wir fühlten uns wirklich sehr wohl und waren dementsprechend am nächsten Morgen ziemlich traurig, als wir die Lodge verlassen und in Richtung Flughafen aufbrechen mussten. Ein besonderes Erlebnis im Quickenberry war auch die kulinarische Verwöhnung. Dem durchweg sehr guten Essen während unserer Reise wurde hier nochmal die Krone aufgesetzt – mit einem vorzüglichen Vier-Gänge-Menü, von Koch Robert zubereitet, welches sowohl optisch als auch „inhaltlich“ großartig war.

Auch wenn das Quickenberry für uns nur eine „Notlösung“ war, da unsere eigentliche Unterbringung voll war, sind wir im Nachhinein sehr froh darüber, das Quickenberry, seine Gastgeber und die anderen Gäste kennengelernt zu haben – ein neuerlicher Besuch ist für uns Pflicht.

Windwhistle Quickenberry Lodge Guesthouse Quickenberry Lodge in Windwhistle

Als es dann an der Zeit für den Heimflug war, waren wir überwältigt von all den tollen und einmaligen Dingen, die wir während dieser drei Wochen erleben durften, von der ehrlichen Gastfreundschaft, vom Land, einfach von allem. Ich selbst habe mehrere Wochen im Nachgang gebraucht, um all das überhaupt erst zu verarbeiten. Erst jetzt, während ich diese Zeilen schreibe, mir die Bilder anschaue und den Gedanken nachhänge, merke ich so richtig, wie unbeschreiblich unsere Zeit in Neuseeland war. Genauso facettenreich wie das Land und die Leute war unsere Zeit dort und dennoch haben wir so viel noch nicht gesehen.

Ach je, eigentlich wollte ich mich ja kurz fassen, aber das ist bei so vielen tollen und einmaligen Erlebnissen gar nicht möglich. Eins ist jedoch klar: wir haben dank Ihnen drei wunderbare Wochen in Neuseeland verbracht und dafür möchte ich, möchten wir Ihnen und allen an unserer Reise beteiligten Personen an dieser Stelle danken. Vom ersten Tag an fühlten wir uns bei Ihnen sehr gut aufgehoben, all unsere (Sonder-)Wünsche wurden perfekt in eine Reiseplanung umgesetzt. Es gab seitens der Planung absolut keine Probleme, auch vor Ort hat alles reibungslos funktioniert. Das Konzept der individuellen Reise finden wir sehr toll und würden jederzeit wieder eine solche Reise unternehmen. Und eine weitere Sache ist ebenso klar: dies war nicht unser letzter Besuch dieses großartigen Landes. Wir haben öfters versprochen, „mal wieder vorbeizuschauen“ und wollen dieses Versprechen auch halten. Da wir solch gute Erfahrungen mit Ihnen gemacht haben, würden wir uns natürlich gern auch erneut an Sie wenden. Meine Familie ist bereits neidisch und würde am liebsten auch sofort losfliegen. Oftmals werde ich gefragt, wie ich diese Reise geplant habe und genauso oft kann ich bedingungslos TravelEssence empfehlen. Tolle Erlebnisse, großartige Planung genau nach unseren Wünschen, unglaublich schöner und absolut problemloser Urlaub!

Jetzt hoffe ich, dass ich Ihnen nicht zu viel Ihrer Zeit gestohlen habe und es bleibt mir jetzt eigentlich nur noch zu sagen: Danke, danke, danke! Und hoffentlich – nein, ganz sicher – bis bald!

Beste Grüße aus Rostock und aus China!

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